Vorzeitige endgültige Stilllegung Tegels ohne BER unverantwortlich

Christian Gräff, wirtschaftspolitischer Sprecher, und Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin
Christian Gräff, wirtschaftspolitischer Sprecher, und Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin

++ Berlin darf nicht vom Luftverkehr abgekoppelt werden

Die von der Flughafengesellschaft vorangetriebene vorgezogene Stilllegung des Flughafens Tegel noch in dieser Woche wäre ohne einen betriebsfähigen Großflughafen BER ein immenses Risiko für den Luftverkehrsstandort Berlin, auch ein fatales Zeichen für den Tourismus- und Messestandort für die Zeit nach der Krise.

Christian Gräff, wirtschaftspolitischer Sprecher, und Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin erklären:

„Die von der Flughafengesellschaft vorangetriebene vorgezogene Stilllegung des Flughafens Tegel noch in dieser Woche wäre ohne einen betriebsfähigen Großflughafen BER ein immenses Risiko für den Luftverkehrsstandort Berlin, auch ein fatales Zeichen für den Tourismus- und Messestandort für die Zeit nach der Krise.

Wir unterstützen zwar Überlegungen, den touristischen Verkehr auf den Flughäfen einzustellen, nicht aber den Gesamtbetrieb. Transportflüge für Lebensmittel, für medizinisches Material sowie Flüge für Urlaubsrückkehrer müssen weiter möglich sein. Gerade in der gegenwärtigen Ausnahmelage kann und darf Berlin nicht vom Flugverkehr abgekoppelt werden. Es stellt sich auch die Frage, wie diese Maßnahme im Einklang steht zu den Äußerungen des Geschäftsführers der FBB, dass die Berliner Flughäfen systemrelevant sind und daher nicht geschlossen werden können und sollen.

Selbst wenn der BER fertig werden sollte, würde auch der Terminal 2 und Schönefeld-Alt zusammen nicht ausreichen, um den wieder ansteigenden Luftverkehr wieder anzukurbeln und aufzufangen. Ein Minimalbetrieb in Tegel muss daher aufrecht erhalten bleiben. Gegebenenfalls muss im Sommer weiter entschieden wird, wie mit dem Flughafensystem umgegangen wird."

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